Mittwoch, 19. Juni 2013

verlosung!


seit diesem frühjahr habe ich dieses amerikanische magazin für faserartisten abonniert. durch eine panne beim versand habe ich zwei exemplare bekommen - und auf nachfrage die erlaubnis, das zweite heft hier im blog zu verlosen!

ich fand die ersten ausgabe zum drinherumstöbern klasse! 
ausser der üblichen textilkunst findet sich im heft auch etwas über papierarbeiten und flechten. schade finde ich, dass es recht viel werbung im heft hat, aber da es fast alles firmen in den usa sind, liest sich sogar das beim ersten mal spannend. was man definitiv nicht im heft findet, sind anleitungen - anstattdessen regt es dazu an, die üblichen grenzen des textilen werkens zu sprengen. 

deshalb verbinde ich mit der verlosung eine frage: 
welche kühne, weil beinahe unmögliche oder restlos nutzlose textile idee bewegt ihr in eurem kopf?

(jeder, der die frage bis zum sonntagabend, den 23.6. um 24 uhr hier in der kommentarfunktion des blogs beantwortet, nimmt an der verlosung teil. wenn sie mögen, erzählen sie es weiter?)

und für alle, die jetzt schon neugierig geworden sind, fiber arts now hat auch eine sehr spannende fiber art now ressource seite im netz, die zum herumstöbern in textilkunst einlädt...

Dienstag, 18. Juni 2013

helden des alltags - der sommerhosenschnitt


vor jahren mal von einer lieblingssommerhose abgenommen und seither fast in jedem jahr in ein bis zwei varianten genäht. teilweise mit übel vielen teilungsnähten, wenn sonst der stoff hinten und vorne nicht gelangt hätte. dazu hab ich immer mal wieder den schnitt selbst zerschnippelt und später wieder mit tesa zusammengeklebt...
die erste diesjährige variante ist eine mutige: bettanzug aus dem brockenhaus, wildes muster, an einigen stellen schon ein wenig geschlissen. ich bin gespannt, ob die familie mit dieser hose einverstanden ist...
(mehr helden gibts jeden dienstag da.) 

Montag, 17. Juni 2013

laptophülle


nach dem wochenende sieht der strauss aus dem garten, der am freitag noch nicht in der vase war, so aus. das wochenende war angefüllt mit einkaufen und mehreren festen, bei denen vor allem die männer der familie zum helfen eingespannt waren. ansonsten tauschten wir bücher, lernten mathe (mit dem mittleren) und genossen in der verbleibenden zeit die sonne im garten. nein, kein schwimmbad, da waren auch ohne uns sicher genug leute.

heute morgen habe ich schon einen auftrag für eine laptop-tasche fast fertig gestellt.(im keller ist es jetzt herrlich kühl!)


der bommel muss noch kleiner werden, aber sonst ist die tasche eigentlich fertig. 


damit mache ich dann jemanden glücklich, der sehr rasch noch ein geburtstagsgeschenk brauchte...

Samstag, 15. Juni 2013

mein erster mooc!

vergangene woche habe ich mich sehr spontan zu meinem ersten mooc angemeldet. (introduction to art: concepts&techniques, der gemahl macht das im bereich musik ja schon länger, jetzt hat er mich auch angesteckt...). und nun habe ich mein eben mein erstes assignment eingereicht. 
(aufgabe war es, einen umschlag und eine einlage zum thema "memory" zu gestalten. - nebst fotografieren und einem englischen "artist statement"... und jetzt bin ich gespannt auf das erste feedback!)



To me memory consists of multiple layers. Something that occured to me in the past will be covered partly by the experience that I will get through the times. This experience builds the layers that cover the first emotions and thoughts about an occurence, life will make layers one by one.
(Erinnerung besteht für mich aus vielen Schichten. Etwas das sich in der Vergangenheit ereignet hat wird nach und nach durch spätere Erlebnisse überlagert. Das Leben verändert erste Gefühle und Gedanken, Schicht für Schicht.)



 So I created not only one envelope, I created seven of them. The first envelope contains six smaller envelopes, so that they fit into another, like the so called matryoshkas. Not only the size varies from one to another: I designed the surface with dots of dark blue watercolour and red ink. The blue dots become more dense from the outside to the inner envelopes. The more layers there are, the memory looses density.
(Deshalb habe ich nicht nur einen, sondern sieben Umschläge gestaltet. Der erste Umschlag enthält sechs weitere, die wie Matrioschkas ineinander passen. Sie unterscheiden sich nicht nur in der Grösse. Die Oberflächen habe ich mit dunkelblauer Aquarellfarbe und roter Tusche gestaltet. Die blauen Flächen werden dichter, je mehr man nach innen vordringt - je mehr Schichten entstehen, um so mehr verliert die Erinnerung ihre Dichte.)


The shapes that I created with the red ink differs from one envelope, from one layer to the next: there are dots, tears, lines, slits, a (red) cross (illness?). These elements I repeated by cutting out different windows to the envelopes. The window of the last envelope is a big hole, surrounded by black traces of coal.
(Die mit roter Tusche gezeichneten Formen verändern sich von Umschlag zu Umschlag: Punkte, Tränen, Striche, Schlitze, ein (rotes) Kreuz (Krankheit?). Diese Formen wiederholen sich in den Ausschnitten, die ich in die Umschläge geschnitten habe. Diese Ausschnitte ermöglichen einen beschränkten Blick auf die ursprüngliche Erinnerung.  Der Ausschnitt im letzten Umschlag ist ein grosses Loch, umrahmt von schwarzen Kohlespuren. 

  
Der innerste, kleinste Umschlag lässt sich nicht mehr öffnen. 


Freitag, 14. Juni 2013

wochenendvorbereitungen


schon wieder steht das wochenende vor der tür - die woche ging so schnell vorbei, dass ich nicht dazu kam, hier irgendetwas zu schreiben. obwohl ich nicht mal besonders fleissig gewesen bin.
aber seit dieser woche ist nun der grosse zu hause. nach den abschlussprüfungen für die volksschule hat er keinen unterricht mehr. das nutzten wir in dieser woche unter anderem zu einem besuch auf der botschaft in bern, um einen neuen pass für ihn zu beantragen.


 zum ersten mal haben wir es danach geschafft, nicht gleich nach hause zu fahren, sondern haben noch einen kleinen abstecher ins zentrum paul klee gemacht. eine filzidee, die schon lange in meinem hinterkopf dümpelte, erhielt dort neues material (dazu später, vielleicht...). in der ausstellung selbst hat uns beiden ausser den zeichnungen von klee ein video vom schweizer künstlerduo lutz-guggisberg gefallen - und gerade habe ich festgestellt, dass man das auch auf der homepage der künstler anschauen kann. in klein ist es nicht so spannend, aber man bekommt einen gewissen eindruck davon.
ansonsten hat der grosse die woche genutzt um auszuschlafen, bücher abzugeben, mit mir kaffee zu trinken, ins schwimmbad zu gehen und mit computerunterstützung ein bisschen geld zu verdienen - kurz, er hat es sich gemütlich gemacht. ich finde, dass er das darf - nach neun wochen ferien beginnt er im august eine berufslehre. heute kamen nähere informationen, auch von der berufsschule, spannende, neue geräte müssen angeschafft werden und für die erste schulwoche ist eine "feldtaugliche" ausrüstung empfohlen. 

und was habe ich getan? da keine konkreten aufträge zum filzen anstanden, habe ich ein paar sachen ausprobiert, die als ideen so durch meinen kopf wanderten. mit stoff, mit filz und vieles auch einfach auf dem papier.


dank herrn klee gab es ja auch ein wenig input. 



wir haben es genossen, dass man endlich fast den ganzen tag im garten sein kann. wobei die gartenarbeit einmal ruhen durfte. ich warte aber dringendst auf die ankunft der marienkäfer, die bitte,danke die läuseplage im holunder kontrollieren sollen... den ersten salat konnten wir ernten, die pfingstrosen blühen endlich und sogar die tomaten haben angefangen zu wachsen.
auch der stricktreff am mittwochabend fand auf der terrasse über der limmat statt - das muss der sommer sein!







Montag, 10. Juni 2013

wochenende


im garten endlich mal nicht nur arbeiten, sondern einfach sein.


die rosen blühen. 


 und so macht sogar das kardieren spass.


 ennetbadener wolle. will nur noch versponnen werden.


 im freibad waren wir sogar auch.


und am samstag gab es so eine art lichterfest zu ehren des grossen.

Donnerstag, 6. Juni 2013

am schreibtisch


heute bin ich ziemlich lange am schreibtisch gesessen. kein wunder, das muster erfordert geduld.


zwischendurch musste ich ein paar fotos machen, denn ich hatte besuch.


als ich diese besucherin entdeckte, kam allerdings schon jede hilfe zu spät.

Mittwoch, 5. Juni 2013

5. juni 2013

seit kurzem fragt frau brüllen an jedem 5. des monats was man denn so mache, den lieben langen tag. und da heute so schön die sonne scheint, will ich einmal versuchen, ihr zu antworten.

aufgestanden bin ich heute morgen wie immer kurz vor dem wort zum tage im deutschlandradio, also um 6.21 uhr. mein erster weg führt mich in die küche, die spülmaschine, die mit nachtstrom läuft, ausräumen und frühstück für die hereintröpfelnde familie machen. als erstes nach mir ist heute der grosse aufgestanden. und zwar exakt zum letzten mal in diesem schuljahr um diese zeit. er hatte heute matheabschlussprüfung und muss jetzt nur noch sein mündliches beherrschen der französischen sprache unter beweis stellen, das allerdings nicht in aller herrgottsfrühe. nach ihm standen der gemahl und dann das töchterlein auf und frühstückten - normalerweise startet sie als letzte gegen viertel vor acht in die schule. heute aber lockte ich den mittleren um viertel vor acht aus dem bett, um das frühstücken bis gegen acht beendet zu haben. bis dahin hatte ich immerhin schon mal in den posteingang gesehen und neben einer erwarteten auch eine phishing-mail von "paypal" entdeckt. das kommt zur zeit öfter vor - trotzdem leite ich solche mails an paypal weiter und lösche sie erst anschliessend. über die erwartete mail habe ich mich sehr gefreut, denn sie enthielt nicht nur eine antwort auf eine frage, sondern auch sonst noch ein paar gute gedanken. also beantwortete ich meinerseits ein paar mails, las ein bisschen in blogs herum und ging gegen halb neun einen stock tiefer an meinen filztisch. endlich ist es jetzt warm genug um gerne unten zu filzen. zur zeit arbeite ich nicht an irgend etwas speziellem und kann so kurzfristig entscheiden, was ich machen mag. heute ein pendant zu einem kürzlich entstandenen filzkissen, mit umgekehrter materialverteilung. ich mache gerne paare von den sitzfilzen, aber eben nicht zwei identische kissen, sondern so, dass eine zusammenhang sichtbar wird.
zwischendurch musste ich die arbeit immer mal wieder unterbrechen - zum beispiel um beim milchexpress einzukaufen oder mit dem grossen, der seine matheprüfung nun hinter sich hatte, kaffee zu trinken. manchmal nervt mich das, heute aber nicht, denn ich arbeitete mit groben naturwollen und da kommen kleine pausen manchmal ganz gelegen. ausserdem wollte ich natürlich wissen, wie es dem prüfling ergangen war. gegen viertel vor zwölf war das kissen fertig, die nassen handtücher aufgehangen und alle utensilien an ihren platz zurückgeräumt. zeit um mittagessen zu kochen.
auf wunsch des grossen heute fotzelschnitten und aprikosenkompott. irgendwie kann ich es kaum begreifen, dass überall jetzt schon aprikosen angeboten werden - wir haben ja noch nicht mal hiesige erdbeeren gegessen!



mittagessen draussen vor dem haus! mit sonnenschirm! das war heute die premiere in diesem jahr.
nun macht die tochter ihre aufgaben, ich schreibe den ersten tag des berichts über den tag und nachher gehts weiter.

***

um viertel vor zwei schickte ich die tochter los zu ihrem klassenkameraden, mit dem sie einmal im monat die zauberlaterne besucht, einen filmclub für kinder. heute passt das wetter nicht so gut, aber beide freuen sich auf den film und es ist ohnehin der letzte termin für dieses schuljahr. nun ist es ruhig im haus, ich wurstle noch ein wenig herum, lege letzte hand an den sitzfilz, bespreche mit dem mittleren die übungsaufgaben, die er für die morgige mathearbeit gelöst hat, lese tatsächlich eine runde im liegestuhl, spüle ab, mache eine umfrage fürs abendessen und gleich ist es zeit, die beiden kinder wieder aus dem kino abzuholen. als wir zurückkommen werden wir schon erwartet, die tochter hat mit einer kollegin abgemacht, mit deren mutter ich das abschiedsgeschenk für die klassenlehrerin besprechen will. vorher mache ich aber noch einen kleinen abstecher in den quartiertreff, wo heute büchertauschbörse ist. ich finde ausser vier neuen büchern auch noch zwei frauen, mit denen ich ein wenig schwätzen muss, aber für einen kaffee langts dann doch nicht...

***
und als ich gerade mit der anderen mutter den quartiertreff verlassen will, um bei uns zuhause die sache mit dem abschiedsgeschenk in ruhe zu besprechen, erreicht mich der hilferuf einer freundin, die sich ohne schlüssel und mobiltelefon aus ihrer wohnung ausgesperrt hat. gerne rufe ich ihren mann bei der arbeit an, so dass sie nicht allzulange im garten werken muss, was sie aus trotz zu tun beschlossen hat. (zu mir kommen und im liegestuhl liegen mag sie nicht, aber ihre tochter kommt dafür mit zu uns). dann ist endlich das abschiedsgeschenk dran. wir überlegen hin und her, legen termine und formate für die von den kindern zu gestaltenden teile fest und entdecken dann eine mail von einer anderen mutter, die auch schon eine idee hatte... ein kurzes telefonat ergibt, dass beide ideen gar vorzüglich harmonieren und so sind alle zufrieden. mittlerweile ist es sechs uhr geworden. der besuch geht nach hause, der gemahl lässt uns wissen, dass er sich verspäten werde und so macht der grosse ein grillfeuer. ich koche derweil kartoffeln für einen kartoffelsalat, rüste grünen salat, schneide würste ein, bereite eine salatsosse zu und leiste zwischendurch dem feuerhüter gesellschaft. irgendwann wird die freundin der tochter von ihrem vater abgeholt, der mittlerweile mit dem fehlenden wohnungsschlüssel eingetroffen ist. und als das feuer fast grillbereit ist, trifft der verspätete gemahl ein. ich sitze jetzt erstmal auf der gartenbank und schaue beim grillieren zu, anschliessend esse ich würste und salate und trinke wein. und schaue noch ein wenig dem mittleren zu, der noch ein wenig in gross für die geometrieprüfung übt. mit strassenkreiden auf dem garagenplatz. dann wird es schnell zu kalt zum weiter draussensitzen, ich nehme die mittlerweile getrockneten filzhandtücher ab und gehe nach oben ins zimmer der tochter um ihr noch ein halbes kapitel harry potter vorzulesen. anschliessend verfasse ich noch ein mail an die eltern der schulklasse der tochter um sie von den neuesten planungen zum thema abschiedsgeschenk in kenntnis zu setzen. und weil ich sowieso gerade am computer sitze, kann ich auch gleich noch diesen post zu ende schreiben.

so, jetzt wissen sie, was ich so den lieben langen tag mache. manchmal mache ich auch was anderes. aber so ähnlich sieht es ziemlich oft aus.
da ich trotz dem etwas bewegten nachmittag immer mal wieder wartezeiten hatte, die ich zum schreiben nutzen konnte, ist der bericht ziemlich detailliert geworden. das schaffe ich sicher nicht jeden monat. und ich weiss auch garnicht, ob ich das will. aber so als experiment wars ganz lustig.

Montag, 3. Juni 2013

der rhabarber blüht!


und so eine rhabarberblüte ist schon recht imposant.
(ausserdem assen wir schon zwei mal rhabarberkuchen und ein rhabarberdessert von den stängeln.)


 und um sie so schön zu fotografieren waren ein paar verrenkungen notwendig.


aber was tut man nicht alles um der spenderin der rhabarberpflanze einen gefallen zu tun?

Sonntag, 2. Juni 2013

sonntagsspaziergang.


angesichts der situation in anderen gegenden kam mir meine ansage von gestern, wir würden heute "katastrophentourismus" betreiben ein wenig albern vor. zugegebenermassen hat es hier am zusammenfluss von aare, reuss und limmat wirklich viel wasser, die uferwege und auch ein paar brücken sind zum teil vorsorglich, zum teil wegen überflutung abgesperrt, aber im verhältnis zu den gebieten, die heute abend im fernsehen gezeigt wurden, sind wir hier wohl ziemlich glimpflich davongekommen. vor allem wohl auch deshalb, weil es tatsächlich seit gestern abend nicht mehr geregnet hat. dass der regen auch anderswo bald aufhören möge, das wünsche ich nun den menschen, die wirklich vom hochwasser betroffen sind.


 wir konnten heute schon wieder einen richtigen sonntagsspaziergang machen. und sogar mohn haben wir gefunden.


 und weil ich heute morgen schon in der aktuellen landlust geblättert hatte, wusste ich auch noch, wie man so ein mohnmädchen macht.


manches gestaltet sich dann doch komplizierter...


... aber zuletzt lag ein zartes mohnmädchen auf meiner hand.


aus dem nahen rapsfeld bekam sie rasch noch ein paar beine.


und bald auch schon kolleginnen: eine schwester mit einem rock aus einer abgefallenen rhododendronblüte und einem kopf unbekannter provenienz.


und eine freundin (mit dem selben rock) aus getreide und mit einem wolligen pappelsamenköpfchen. 


und über allem wacht der rostige ritter mit dem einen arm.

(fotos mal wieder alle vom grossen. aber wie soll ich auch zugleich basteln und fotografieren? danke!)

Samstag, 1. Juni 2013

regenwetter.



es regnet und regnet und regnet. zumindest der (äusseren) ordnung ist dies zuträglich: geschirrschrank ausgeräumt und geputzt, kerzenschubladen dito. im vorratskeller einen korb marmeladegläser aussortiert. sonst aber nicht viel gemacht. ausser eingekauft, gebacken und gekocht.


rhabarber-erdbeer-cremeschnitten aus dem mai-heft von "le menu", die ich neulich als gratis-ausgabe aus unserem postkasten gepflückt habe. auch heute daraus gekocht: die gemüse-ricotta-lasagne. beide rezepte sind alltagstauglich. Insgesamt gefällt mir das heft von der gestaltung her ziemlich gut, wie bei den meisten kochzeitschriften sind es mir aber zuviele rezepte, die im wesentlichen auf grösseren oder kleineren fleischstücken basieren. abbonnieren würd ich es wohl eher nicht, aber vielleicht werfe ich ab und zu am kiosk einen blick hinein...

***

nach zwei tagen mehr oder weniger ohne draussen-aktivitäten wollen wir morgen endlich raus, immerhin hat es gegen abend aufgehört zu regnen.
aber: der grosse bekommt von den schwimmkollegen bilder von der badi an der über die ufer tretenden aare geschickt. wir schauen in der online-ausgabe des pendlermagazins andere bilder von anderen flüssen mit viel wasser. und von gleisen im wasser, zügen mit erdrutsch-spuren. morgen also eher vor-ort-katastrophen-tourismus, oder: mal schauen, wie hoch die limmat steigen kann.

Dienstag, 28. Mai 2013

beet aufräumen...


eines der ersten beete, die wir vor acht jahren, als wir hier in haus und garten einzogen, in ordnung gebracht haben, braucht in diesem jahr dringend eine generalüberholung. giersch, winden und alte überbleibsel drohten die eingesetzten pflanzen zu unterdrücken. zwischen den mittlerweile stark eingewachsenen pflanzen zu jäten wurde zugleich immer schwieriger. ausserdem gab es von der alten bepflanzung immer noch zwei strünke von koniferen, die wir vor acht jahren nur absägen, aber nicht vollständig entfernen konnten.
da mir grundsätzlich die gestaltung des beetes mit hortensien, zu verschiedenen jahreszeiten blühenden stauden und zwiebelpflanzen und einem vorderen abschluss mit einer vor sich hin wuchernden steingartenstaude gefiel, beschloss ich, einfach mal ordnung zu machen.
begrenzende steine auf einen haufen, zwiebeln in die schüssel, einzelne mehrjährige in die kisten, den ganzen giersch mitsamt wurzeln auf einen haufen, die hortensien in grosse kübel mit wasser. und das leere beet dann einfach mal richtig durchhacken, die beiden mittlerweile wirklich lockeren koniferenwurzeln entfernen (da versteckte sich das grösste wurzelgeflecht von giersch und winden), zu gross gewordene wurzelballen teilen, schneeglöckchenhorste teilen, und dann alles wieder einpflanzen. zusätzlich habe ich einige akeleien und primeln, die sich auf den gemüsebeeten versamt hatten und zwei pakete dahlien im beet untergebracht.(entfernt habe ich einen alten gelben enzian, den ich allerdings schon einmal als "ausgerottet" betrachtet habe und einiges einer "lambs ear" genannten staude, die sich in ihren dimensionen als viel zu wuchtig für dieses kleine beet erwiesen hat.)
nun hoffe ich, dass alles rasch wieder anwächst und sich von dieser brachialaktion erholt. der anblick des beetes ist momentan ein wenig eigenartig, aber mit ein bisschen glück, regen und wärmeren temperaturen sollte es bald wieder grün sein!


Freitag, 24. Mai 2013

spontan gefilzt...

... mit dem besuch der tochter. zuerst wollte sie ja nicht, aber er unbedingt. die idee: einen dieser (***)-kreisel nachzufilzen. was natürlich dann meinen ehrgeiz weckte.


 also zwei kugeln filzen und die beiden dann verbinden...


 augen aus vorfilz ausschneiden und aufstüpferln.


das ganze nochmal schön mit seife und wasser überfilzen...


... und dann an prominenter stelle trocknen lassen.


ich hab nebenbei auch was geschafft: endlich mal wieder eine geode!

dich hab' ich vernommen! - frühlingspost # 9

mit diesem neunten frühlingsbrief endet nun die furiose frühlingspostaktion von tabea und frau müllerin. (der frühling hat sich ja leider nur bedingt locken lassen, gerade für heute prognostizieren die metereologen schnee bis in flachland, aussentemperatur hier auf 400irgendwas meter 6 grad. die bohne fragte beim in-die-schule-gehen nach einer mütze.)
mir hat die ganze sache sehr viel spass gemacht, das verschicken wie das bekommen von post! wie ich jetzt mit den neun kärtchen weiter verfahren werde, weiss ich leider immer noch nicht. momentan gefallen sie mir aber noch ganz gut auf dem sims.  (und da man die fenster noch nicht so oft aufmachen konnte, ist auch die gefahr des wegfliegens noch nicht so gross).

 


die frühlingspost von heute kam von stefanie von mirabellschoenedinge. schmetterlinge auf umschlag, begleitkarte und eigentlichem kärtchen, dazu ein schmetterlingslied (vielleicht spielt das mal hier jemand auf dem klavier? wie wärs?).
wahrscheinlich war es ganz gut, dass ich diese zeile nicht gestalten musste - ich finde, so isoliert entwickelt das halbe sätzlein eine ganz andere dynamik. bin mal gespannt, ob es woanders vielleicht eine eher kriminalistische gestaltung gibt. (für mich wäre auch "wollen balde kommen" ein gefährlicher satz gewesen... da hätte man ja ein bestellformular für wolle nehmen können.)
nun, mit diesen leicht defätistischen kommentaren schliesse ich hier den frühlingspostreigen und bedanke mich nochmal ausdrücklich bei tabea, bei frau müllerin, aber auch bei den anderen 8 frauen, die so zuverlässig in den letzten wochen für ein bisschen leben in meinem briefkasten gesorgt haben.
Danke!

Donnerstag, 23. Mai 2013

nähabend

in unserem quartiertreff trifft man sich seit diesem jahr regelmässig zum nähen. gestern habe ich ganz spontan beschlossen, dieses angebot mal auszuprobieren.
19.30 uhr erwies sich für mich als etwas früher anfang, denn erstens weilte der gemahl ab 19 uhr beim mundharmonikaspielen (soll ich lieber blues-harp-work-shop schreiben? tönt vielleicht spannender...), zweitens wollte die bohne plötzlich nicht mit den brüdern alleine bleiben (bestechung durch ein halbes kapitel harry-potter vorlesen funktioniert, das ist schon noch sehr mühsam zum selberlesen) und drittens musste ich mit dem grossen rasch noch ein paar terme umformen (doch, mathe macht spass, auch terme umformen, andere machen vielleicht lieber kreuzworträtsel). das ganze ging so bis etwa neun. danach schnappte ich mir fluchtartig meine nähmaschine, einen kleinen haufen stoffe, einen karton mit nähseide, stecknadeln und massband.


plan war, für meine neue, selbstgebastelte agenda eine schicke hülle zu nähen. das hab ich schon öfter mal gemacht und am morgen sicherheitshalber nochmal die anleitung gelesen. zugeschnitten habe ich mehr oder weniger freihand (wozu habe ich das massband mitgenommen? schere musste ich dafür ausleihen...) ein bisschen eng ist die hülle geworden, vielleicht mach ich heute doch noch eine zweite.
insgesamt ist es natürlich lustiger mit mehreren zu nähen. wobei ich eigentlich doch so alleine vor mich hin gewurstelt habe. und nähen braucht einfach konzentration, stricken oder spinnen hingegen kann ich besser in gesellschaft. ich weiss noch nicht so recht - am wichtigsten kommt mir noch der aspekt vor, dass ich dann auch wirklich etwas mache, wenn ich schon an den nähabend gehe. vielleicht liesse sich auch noch ein wenig am ambiente arbeiten (nix für ungut, liebe frauen, von den nähkränzchen aus dem internet ist das schon noch arg weit entfernt...)
aber sicher hat mich der nähabend nicht zum letzten mal gesehen...

Mittwoch, 22. Mai 2013

sitzfilze - geflochten und gefilzt


kaum gefilzt, schon wieder weg. zwei sitzfilze aus weisser süddeutscher merino und der neuen mischung von wollknoll (neuseelandmerino und tiroler steinschaf). sie sind schön fest geworden, so dass man sie kaum mehr rollen kann, aber leider fusselt ein grosser anteil des steinschafs beim filzen raus...
wer gerne auch so einen sitzfilz filzen können will, der kann das bei mir lernen. man sollte sich dazu etwa einen tag zeit nehmen (lässt sich auch auf zwei abend aufteilen).