Mittwoch, 20. August 2014

heute! ausstellungseröffnung!


gestern abend spät ist dieses foto entstanden - da waren wir fünf frauen dann endlich mit dem aufbau der ausstellung in einem spycher im museum wasseramt in halten bei kriegstetten fertig. ich zeige zum ersten mal in halten meine vierzehn kreuzwegstationen, die im frühjahr entstanden sind.
eröffnung ist heute abend um 19 uhr. danach kann die ausstellung bis zum 14.9. jeden sonntag von 13 bis 17 besucht werden. es wird immer eine von uns fünf filzerinnen anwesend - ich selbst werde am 14.9. mit kindern vor dem spycher filzen.
ich freue mich auf euren besuch! 

Montag, 18. August 2014

gut gestartet


gegen ende der woche, vor allem aber gestern am sonntag wurden wir öfter gefragt, ob wir denn wieder gut gestartet wären. und ja, wir sind wieder gut gestartet.

für die beiden schulkinder, denen die frage wohl vor allem galt, hat sich ja nicht viel verändert, die tochter behält mindestens noch ein jahr ihre lehrerin in der primarschule und also geht alles wie gehabt seinen weg. der sohn ist in die letzte klasse der volksschule gekommen, hat auch zur zeit eine vertretung als klassenlehrer, aber auch er weiss, wie der hase läuft und insofern gab es keine überraschungen oder grossen veränderungen.

nach der ersten schulwoche sind nun auch die termine für den musikunterricht und zusätzliche schulsportangebote heraus, vor allem die tochter freut sich über die gelegenheit, das nächste halbe jahr beim sportklettern zu schnuppern. da ich ihr das versprechen abgenommen habe, möglichst rasch mindestens einen weg alleine zu bewältigen, obwohl das klettern auf der anderen flussseite stattfindet, sollte auch vier mal sport in der woche machbar sein.

in dieser woche gehen nun auch für den lehrling die ferien zuende - was für ihn vor allem heisst, dass er nicht nur arbeit und freizeit hat, sondern ausser einem schultag in der grossen stadt auch noch zusätzliche (meist abend-) zeit mit lernen verbringen wird. am kommenden wochenende kann er sich dann bei den schweizer meisterschaften im rettungsschwimmen in le locle "entspannen"...

dass ich in der vergangenen woche schon wieder fleissig war, wurde mir ja bereits am dienstag bestätigt. ein paar neue filzideen hab ich ausprobiert, manches hat schon serienreife, insgesamt fehlen mir noch die zündenden ideen für "kleinigkeiten". drei vormittage habe ich gefilzt, einen tag habe ich für die vorbereitung auf die ausstellung in halten genutzt, vor allem für erläuterungen und beschriftung für den kreuzweg, den ich in halten zum ersten mal ausstellen werde. wir werden ja nicht alle jeden sonntag in halten vor ort sein, aber die informationen müssen sollten trotzdem für die besucher bereitstehen.
den freitag habe ich ja dann mit den kindern am kinderfest am patroziniumsfest der stadtkirche verbracht. und so sehr ich die entscheidung, das fest draussen auf dem kirchplatz eigentlich begrüsst habe, spätestens als wir kein wasser mehr vom schlauch holen mussten, sondern das wasser vom dach unseres standes zum auswaschen der gefilzten ringe nehmen konnten, fand ich sie dann doch nicht mehr so gut, die entscheidung. die kinder filzten mit feuereifer - leider mit den füssen in der abwasserrinne und dem rücken unter der traufe des marktstandes, und foto hab ich auch keines gemacht, weil auch ich lieber unter dem dach bleiben wollte.

aber nicht nur viel arbeit gab es in der vergangenen woche, sondern ich hatte auch viel freude: so durfte ich mich über grüsse aus basel und fotos und komplimente aus vergangenen kursen freuen, eine freundin hat mir wolle von einem aufenthalt auf texel mitgebracht und mich am mittwoch zum wieder-zurück-im-schulalltag-kaffeetrinken eingeladen, und am donnerstag habe ich jemanden gefunden, die mit mir trotz unsommerlicher temperaturen im freibad einen kilometer geschwommen ist. die postkarten fürs filzquadrat kamen an und schön geworden. ausserdem ist die reparatur der gartenbank richtig gut gelungen, so dass es jetzt nur einfach noch besseres wetter werden muss, um wieder an der hauswand zu sitzen.

diese woche werde ich noch nicht so viel dazu kommen, die ausstellung in halten will aufgebaut und eröffnet werden, ein coiffeurtermin steht an (noch vor der vernissage) und weil das mit der bank so gut geklappt hat, will ich mal schauen, wie sich mein kelleratelier ein wenig verschönern lässt...


Freitag, 15. August 2014

unser gemüse heute

4 (!) Blumenkohle, Aubergine, Kartoffeln, Rüebli, Zwiebel, Gurken, Zucchetti, Tomaten, Salat, Knoblauch, Peterli.

Donnerstag, 14. August 2014

kursprogramm und maria himmelfahrt


das kursprogramm ist fertig, die flyer gedruckt, die kurse auch auf dem blog ...
schüsseln, handtücher, wolle und seife für das morgige kinderfest zu maria himmelfahrt gepackt ...
jetzt muss es nur noch gutes wetter werden, drücken sie mir (und allen anderen helferinnen und kindern) mal die daumen!
(anders als auf dem bild filzen wir morgen ringe aus filz - denn die himmelskönigin schmückt sich mit filz!)

Dienstag, 12. August 2014

zwölf

als mir heute morgen kurz vor sieben beim spülmaschinenausräumen einfiel, dass heute der zwölfte ist, da fasste ich einen plan um mich zu überlisten auch an einem ganz normalen tag zwölf fotos zusammenzubringen und sie so ein wenig durch meinen tag zu führen. jede stunde erinnerte mich heute mein telefon ans fotografieren.


also, wie gesagt, zuerst mal spülmaschine ausräumen, mit zwei kindern frühstücken und dann shibashi üben - weil ichs schon lange nicht mehr gemacht habe, mit spickzettel. dann gings in den keller an die arbeit. aber nicht ohne pause gegen zehn, weil die sonne auch so herrlich schien. 


gegen elf waren vier von fünf kleinen kissen fertig, die müssen dann noch gefüllt werden, vermutlich mit kirschkernsäckchen oder so was ähnlichem. um halb eins schnelles mittagessen, nur mit der tochter, mit pizza aus der gefriertruhe. ein bisschen terminplanung, vor allem der sportaktivitäten der tochter halber - gibt es irgendeinen sport, den sie nicht betrieben möchte? dann ab in den baumarkt, allerlei holz und malerutensilien für ausstellungsvorbereitung und aufhübschung des kellerateliers kaufen.


ausserdem ein brett für die dringend notwendige reparatur der gartensitzbank. während die tochter hausaufgaben macht putze ich kurz das esszimmer und verschaffe dem mitbringsel aus den bergen seinen passenden auftritt. dann bringe ich die tochter zum turnen und hänge die wäsche ab - anstatt der wäsche habe ich diesen äusserst kunstvoll von den schnecken zerfressenen kohlrabi im gemüsebeet fotografiert. um sieben gibts znacht - tomate mozzarella, tomaten haben wir genug!
(bliebe noch zu ergänzen, dass ich die tochter auch wieder vom turnen abgeholt habe, und gerade schon einen teil der bretter grundiert.)

Sonntag, 10. August 2014

letzter ferientag


noch sind nicht alle ferienbilder auf den computer überspielt, aber heute hatte anderes vorrang: stundenplansynchronopse, termine aus dem familienkalender elektronisch in den familienkalender analog und meinen planer übertragen, einen überblick über die gemüselieferung vom freitag verschaffen und über den inhalt der tiefkühl- und kühlschränke, den speiseplan für die kommende woche nach den vorräten gestalten (morgen kommen über mittag schon meine mittagstischgäste, die freuen sich sicher über spaghetti mit selbstgekochter tomatensosse), das zimmer der tochter aufräumen, die bewerbungen des mittleren sohns mit ihm vollenden, waschen, verräumen und gleichzeitig überflüssiges aussortieren. gestern war ich schon fleissig am gestalten des neuen kursprogramms und der postkarten für die anstehenden märkte und ausstellungen.
anders als sonst hatten wir in diesem jahr zuerst eine ferienwoche ohne pläne, dann fuhren wir für 10 tage nach dresden, dann wieder eine woche ohne pläne und ganz zum schluss der ferien war ich noch mit den zwei jüngeren kindern und meinen eltern in den bergen, während der grosse sohn und der gemahl schon wieder arbeiteten. in den anderen jahren hatten wir meist die woche "ohne pläne" am ende, so dass wir langsam wieder unsere siebensachen für schule und arbeit zusammensuchen konnten. trotzdem war wohl allen klar, dass es wieder in richtung schule/arbeit geht, ich hatte zuletzt fast schon so etwas wie ferienüberdruss - vor allem das gefühl, nicht noch etwas unternehmen zu wollen, nichts mehr anschauen, nicht mehr freie zeit füllen und machen was man mag. genug von späten ferienfrühstücken und langen abenden. dementsprechend machte ich mich gestern und heute auch gerne an die arbeit. auch die tochter freut sich wieder auf die schule, sie vor allem auf die freundinnen und den sport. der mittlere räumt momentan noch sein zimmer um, er hat zwar noch nicht direkt vorfreude auf die schule geäussert, aber immerhin geht es dann auch wieder los mit jugendtreff und seinen aktivitäten. der grosse meldet gerade per messenger seine ankunft von einem helfereinsatz für die slrg beim slow up in brugg in bälde... na, dann werde ich wohl mal anfangen mit gemüse rüsten...
allen, die wie wir morgen wieder in den alltag starten wünsche ich einen guten anfang!

Mittwoch, 6. August 2014

in den bergen gibt es...

 ... violette pilze...

 ... behörnte wilde...

 ... berge (tatsächlich!) und wolken ...

 ... murmeltiere...

... und genug steine um türmchen zu bauen.

Sonntag, 3. August 2014

kartoffelgemüsesalat

schon das letzte rezept entsprach nicht nur hinsichtlich der einfachen zubereitung, sondern auch hinsichtlich der menge an benutztem geschirr meinen vorstellungen. ich bin ja sehr dafür zu haben, alles in einem topf zu kochen und dann eventuell auch noch zu servieren. das ginge hier auch. aber ein bisschen schöner siehts dann schon in einer salatschüssel aus. 


3 bis 4 grosse kartoffeln schälen und in 2cm grosse stücke schneiden
gemüse (ursprünglich blumenkohl, aber auch broccoli, dazu rüebli, und heute fenchel) ebenfalls in stücke schneiden
in einem topf wasser aufsetzen, zuerst die kartoffeln und eventuell karotten zugeben, 3 minuten kochen, dann blumenkohl und broccoli noch weiter 3 minuten mitkochen danach alles in ein sieb abschütten und abkühlen lassen


 in einer salatschüssel 3 esslöffel naturejoghurt, 3 esslöffel salatmayonnaise und 1 teelöffel currypaste verrühren.


alle zutaten dazutun, umrühren, einige zeit ziehen lassen. schmeckt zu fleischküchle oder vermutlich auch zu gegrilltem, das werden wir jetzt gleich mal ausprobieren.

Samstag, 2. August 2014

gemüsecouscous mit lamm


zutaten:
lammfleisch 300 bis 400g
gemüse 400 bis 600g (in unserem fall aubergine, zucchetti, bohnen, karotten)
1 zwiebel und 2 bis 3 knoblauchzehen
4 halbe getrocknete tomaten
250g couscous
325 mal brühe
gewürze: paprika, kreuzkümmel, zimt, chili oder eine nordafrikanische gewürzmischung
petersilie oder koriander


die zubereitung ist denkbar einfach: zuerst das fleisch anbraten, dann die kleingeschnittene zwiebel und den knoblauch, das gemüse nach garzeit zugeben und jeweils ein paar minuten mitbraten.
wenn alles gar ist, couscous, tomaten und gewürze zugeben, brühe dazu, kurz aufkochen und bei geschlossenem deckel 5 minuten auf der abgeschalteten platte ziehen lassen. kräuter darüberstreuen und ... fertig! 


Freitag, 1. August 2014

unser gemüse heute


mit dem fotografieren musste es ein bisschen schnell gehen, weil wir noch in die badi wollten.
heute gabs: ein pfund bohnen, krautstiel, kartoffeln, 3 zucchini, 3 gurken, brokkoli, 3 rote zwiebeln, knoblauch, eine kleine aubergine, 3 saftige tomaten, eine grosse handvoll cocktailtomaten, bohnenkraut, basilikum und petersilie. insgesamt 6.3 kilo gemüse.
dann haben wir noch ausgeknobelt, was davon mit in die berge fährt und was zuhause bleibt bei der arbeitenden bevölkerung. und was vorerst im tiefkühler zwischengelagert wird.

Donnerstag, 31. Juli 2014

gemüse ernten


nach zweieinhalb stunden gemüseernten mit dem mittleren sohn und der tochter, konnten wir vor der abfahrt zu flammkuchen und biocosalat heute abend noch diesen wunderschönen sonnenuntergang über "unserem" gemüsefeld bewundern. jetzt muss ich erst mal unter die dusche...

dresden - gedenkstätte bautzner strasse


an der bautzner strasse 112a befand sich bis zum herbst 1989 die untersuchungshaftanstalt der bezirksverwaltung dresden des ddr-ministeriums für staatssicherheit (MfS). bis 1989 waren hier insgesamt etwa 12000 bis 15000 politische häftlinge untergebracht. im verlauf der friedlichen revolution in dresden wurde das gebäude im dezember 1989 besetzt und so die fortschreitende vernichtung der akten der stasi verhindert.

in diesem barkas-kleintransporter konnten bis zu 4 gefangene transportiert werden
 heute ist das weitgehend original erhaltene untersuchungsgefängnis gedenkstätte und ort der erinnerung. ein trägerverein kümmert sich um die vermittlung dieses kapitels der jüngeren deutschen geschichte und das auf sehr eindrückliche weise.

eine zelle - ohne fenster waren die gefangenen hier bis auf die verhöre und den knapp bemessenen hofgang fast den ganzen tag über eingeschlossen, nahezu ohne beschäftigungsmöglichkeiten

licht, heizung und auch die toilettenspülung in den zellen konnte nur von aussen, von den wärtern geregelt werden

freigang im hof - überdacht und in einzelnen abgetrennten abteilen, die zudem von oben überwacht wurden




hierher wurden die untersuchungsgefangenen zum verhör gebracht. in videodokumenten erzählen gefangene der fünfziger bis achtziger jahren von den praktiken, mit denen geständnisse und denunziationen durch die mitarbeiter der stasi erreicht wurden.




der besuch in der gedenkstätte war mir wichtig. für mich, aber auch für die kinder. unsere kinder erfahren hier in der schweiz im geschichtsunterricht kaum etwas über die jüngere deutsche geschichte (nebenbei: auch ziemlich wenig über die schweizerische) und das wichtigste ist mir aufgegangen, als ich nach unserer rückkehr mit einer schwedischen mutter über das thema gesprochen habe: während man sich zum beispiel in deutschland oder schweden zumindest für die letzten 75 jahre immer auch mit dem thema schuld auseinander setzen muss, bleibt das in der schweiz doch einer intensiveren auseinandersetzung mit der historischen rolle des landes vorbehalten. geschichte im unterricht ist hier in der schweiz immer weit weg, lange her oder sache der "anderen".
hier in dresden hatten wir die gelegenheit geschichte einmal ganz nah zu erfahren, hier in der bautzner strasse waren menschen unserer generation, für die söhne der generation ihrer eltern und grosseltern eingesperrt. der grosse sohn hat geschaut und vor allem die athmosphärisch sehr dichten fotos gemacht, der jüngere sohn hat sich tief in die video- und tondokumente der ehemaligen insassen vergraben. für beide war der besuch ein wichtiges erlebnis.

nachtrag zu den ausstellungen in dresden

nun, eigentlich nicht so recht eine ausstellung, sondern ein trödler, ein brockenhaus, die ausstellungshallen einer entrümpelungsfirma. 


und irgendwie dann halt doch eine ausstellung, ein kleiner einblick in das leben in dresdner privathaushalte oder was davon übrig geblieben ist. 


und unversehens wird der besuch der brocki dann zur geschichtslektion: die fahne der fdj befindet sich im angebot, ebenso wie verschiedene gemalte grosse bilder für den geschichtsunterricht (der spartakusaufstand!) in der ddr, die eine ganz andere sicht auf geschichte wiedergeben, als wir es uns gewöhnt sind. aber auch das sandmännchen, das kennt die tochter - dafür aber nicht "unser" (westdeutsches) sandmännchen.


was an alltagsgeschichte übrig bleibt erscheint mir plötzlich merkwürdig zufällig. und darum um so wichtiger, diese überreste in den gesamtzusammenhang zu setzen. im brocki boten sich viele anknüpfungspunkte, persönlichere, nahe gehendere als im geschichtsbuch, aber eben auch ergänzungsbedürftige.

Mittwoch, 30. Juli 2014

ausstellungen in dresden

was es für interessante ausstellung in dresden während unserer ferien geben wird, habe ich natürlich schon mal vorab recherchiert. und mir zwei davon ausgesucht. und eigentlich auch noch eine dritte, das wäre aber dann vielleicht doch der overkill gewesen, weswegen ich vom vorschlag eines besuchs auf der ostrale doch abgesehen habe. 

die erste ausstellung liess sich ganz gut mit dem besuch der anderen sammlungen im residenzschloss kombinieren, als da wären historisches grünes gewölbe, neues grünes gewölbe, türckisches kabinett und rüstkammer. 


wie überall in diesen ausstellung war auch hier das fotografieren verboten. oder doch nicht, jedenfalls durfte man aus dem fenster fotos machen und auch vielleicht von der architektur. oder doch nicht, da waren sich die damen nicht ganz sicher.


thematisch geht es auch bei "die dinge des lebens, das leben der dinge" um das konzept des sammelns und des zeigens. zur ausstellung gab es einen relativ ausführlichen, theorielastigen katalog, da bin ich momentan noch am lesen. zur ausstellung nur so viel - in der noch nicht renovierten festetage des residenzschlosses wird einerseits das fotografische werk von franco vimercati, eine über zehn jahre angelegte fotostudie über ein und dieselbe suppenterrine gezeigt, andererseits wurden 99 schalen aus den depots aller sammlungen der staatlichen kunstsammlungen dresden ausgewählt und nach den prinzipien des amerikanische kunsthistorikers george kubler in eine formsequenz gebracht.
die strenge ordnung und die beschränkung auf das objekt "schüssel" wirken gerade durch die gegenüberstellung mit den opulenten wunderkammersammlungen auf eine eigenartige weise auf den zuschauer.


die zweite ausstellung, die wir besuchten fanden wir in den räumen des kunstgewerbemuseums auf schloss pillnitz.


das haus und die sammlung sind an und für sich schon sehenswert,



auf der radtour nach schloss pillnitz beschränkten wir uns dann aber auf den besuch der räume, die die ausstellung "rochaden - designer treffen auf die sammlung" beherbergten. nicht alles davon sprach uns an, darum erzähle ich nur über zwei räume.


ausführlich schauten wir uns judith sengs acting things v - verknüpfungen an.


den mittelpunkt des raums bildete eine in einer art performance umflochtene/geflochtene säule, 


an den wänden dazu material sich mit dem zusammenhang von produktionprozess, tanz, spiel und ritual auseinanderzusetzen.

  
der zweite spannende ansatz war für uns die auseinandersetzung der tschechischen glaskünstler "dechem", die als ausgangspunkt den geruch des depots der kunstgewerbesammlung ausgewählt hatten. in der ausstellung zu sehen (und zu riechen) waren dann verschiedene duftkomponenten, aus denen die designer einen duft und einen passenden glasflakon kreiert haben.