Mittwoch, 25. Februar 2015

gartenarbeit




das wetter ist jetzt schon seit zwei tagen so schön, dass ich an den nachmittagen mit den dringend notwendigen gartenarbeiten begonnen habe. vor allem die klettergurke kann man nur wirklich früh im jahr richtig zurückschneiden, und auch die hecke wird, wenn das wetter weiterhin so warm bleibt, in den nächsten tagen anfangen auszutreiben. also habe ich mit dem radikalen rückschnitt begonnen und berge von heckenschnitt aufgetürmt.


dabei hätte ich beinahe diese krokusse übersehen, gestern waren die da noch nicht!




Montag, 23. Februar 2015

allmählich wirds ernst...


 einen teil der sachen für die ausstellung habe ich auf dem esstisch verteilt...
(preisschilder kontrollieren, ergänzen, eventuell auch aufbügeln nach der winterpause in kisten und kästen)


ein anderer teil muss erst im keller noch in form gebracht werden...
(meine eher raumgreifenden filzobjekte bewahre ich zwischen den ausstellungen im zusammengefalteten zustand auf, die müssen dann mit hilfe von wasser und formenden hölzern erst wieder ausstellungsreif gemacht werden.)


und die ideen der letzten stunde kommen noch mal unter die nadel.
morgen geht es mit den preisen weiter, am mittwoch dann mit der ausstellungsarchitektur...

Samstag, 21. Februar 2015

ausstellung... nächste woche schon... in erlinsbach bei aarau!


während hier gerade noch einmal der winter einbricht, bereiten wir von den filzwelten uns auf unsere frühlingsfilzausstellung vor!
ich würde mich freuen, euch vom kommenden freitag 27.2. bis sonntag 1.3.2015 in kulturzentrum wgärtli in erlinsbach zu treffen. ich werde neben objekten,taschen,kissen und schals, grösstenteils geflochten und gefilzt, auch meinen kreuzweg zeigen.
am freitag und samstagnachmittag ist jeweils gelegenheit, mit sandra funk blumen zu filzen.
und während der ausstellung natürlich wieder zum kaffeetrinken, kuchenessen, zusammensitzen und schwatzen!

Freitag, 20. Februar 2015

unser gemüse heute


hei, gemüsemandala, kann ich auch!
mitte: rande, speichen: lauch, von oben beginnend im uhrzeigersinn: sellerie, rüebli, blaukräutchen oder rotköhlchen, sellerie, kartoffeln, zwiebeln und knoblauch.
im augenblick hätte ich am meisten lust auf sellerierohkost, rüeblisalat und blaukrautsalat. so viel lauch ist toll, das gibt eine quiche. rande... so mäh. und ganz ehrlich: wer isst so viel sellerie?
(her mit den ideen, immerhin hab ich letzte woche nach frau gugus vorschlag eine riesenrande in essig eingelegt.)

Dienstag, 17. Februar 2015

abonniert: uppercase


 schon der titel der zeitschrift sollte hier im blog ja eher irritieren, heisst doch uppercase GROSSSCHRIFT, was ja hier so gut wie nie vorkommt. wie ich draufgekommen bin, weiss ich auch nicht mehr, jedenfalls las ich immer wieder mal im blog des magazins, blätterte mich durch den surface pattern design guide und schlich also monatelang um das abo herum. um irgendwann im januar dann doch zu bestellen.


 und war entzückt. (über einen artikel über kleidung aus futtersäcken.)

und ein bisschen irritiert. (über das makramee-revival.)


und ganz ehrlich begeistert. (über gewobene schreibmaschinenschrift.)




Sonntag, 15. Februar 2015

schwimmen

und wie sieht es aus mit den guten vorsätzen?
zumindest in sachen schwimmen ziemlich gut!

zum ende der woche 7 kann ich mir 8250 meter gutschreiben. ich habe es geschafft, jede woche schwimmen zu gehen, bis zu den ferien sind wir einfach immer donnerstags, wenn die tochter mit den rettungsschwimmern trainiert, ins schwimmbad gegangen. in den ferien war es auch kein problem, heute habe ich sogar den wegen skifahren verpassten donnerstagstermin nachgeholt.
dazu konnte ich die strecke kontinuierlich von 1000 metern auf 1250 meter steigern.
und ein zusätzliches ziel, nämlich ausser brust auch kraul und rückenkraul regelmässig zu trainieren, habe ich auch angegangen.
momentan schwimme ich vier intervalle zu je zwölf 25meterbahnen. und am ende noch zwei bahnen extra, macht gesamt 50 mal 25 meter. das erste intervall schwimme ich gemütlich brust. das zweite intervall habe ich bisher abwechselnd kraul und brust geschwommen, heute dann zum ersten mal zwei bahnen kraul, eine brust. das dritte intervall wieder abwechselnd eine bahn kraul, eine bahn brust. das letzte intervall habe ich begonnen alternierend rückenkraul und brust zu schwimmen. das ist ein bisschen mühsam, weil ich momentan noch eine kette oder den rand brauche um beim rückenkraul kurs zu halten und nicht quer durchs becken zu schwimmen. die letzten beiden bahnen sind dann ausschwimmbahnen.
für die nächsten trainingswochen überlege ich mir eine einteilung in fünf intervalle zu je 10 bahnen.
10 bahnen einschwimmen (brust)
10 bahnen kraul.
10 bahnen kraul/brust abwechselnd.
10 bahnen rückenkraul/brust abwechselnd.
10 bahnen brust.
(plus 2 ausschwimmbahnen?)



Donnerstag, 12. Februar 2015

12/2/15

achtung! dieser 12 von 12 post ist voll von plöfferfotos! eine reine angeberei, beinahe. 


der morgen, viertel nach sieben, vom bett aus. (ehrlicherweise musste ich für das foto aufstehen, eine kamera suchen, weil sonst wären erstens das fenster und das balkongeländer im weg gewesen und der bildausschnitt total besch... aber eigentlich war das alles auch schon vom bett aus zu sehen.)


sonnenaufgang. beim frühstück so gegen viertel nach neun. (ehrlicherweise: viertel vor zehn, an der bushaltestelle, weil ich den sonnenaufgang beim frühstücken verpasst hatte.)


stullenschmieren, ganz ohne plöfferei. seit mitte woche haben wir jausensäckchen, da kommen die brote rein, zum unterwegsessen auf der piste, weil: gastronomie ist hier im skigebiet ein bisschen kompliziert.

skibus, auch ohne plöfferei. also nur mit ganz wenig, weil der skibus fährt erstmal an uns vorbei und erst, wenn er aus der anderen richtung kommt, steigen wir ein. dann hätte ich aber keine zeit mehr zum fotografieren gehabt. 


göndeli. die kleine für 25 personen. nebenan fährt die grosse mit 80 personen, aber da kann ja jeder mit. (im bergrestaurant erfuhren wir dann, dass die kleine am tag zuvor mit dem heli evakuiert werden musste, aber so was passiert ja nie an zwei tagen hintereinander, oder?)

 
oben! 2350 meter, falls sie es auf dem foto nicht lesen können. und keine wolke weit und breit. ohne plöffen!


wir fahren den weissen ring. nicht in rekordzeit, aber mit rekordspass.


 plöff, plöff, plöff! sonne, schnee, berge.


 kurz nach vier im tal. warten auf den bus.(weggeplöfft die anderen 40 menschen, die auf den bus warten.)


 aber sie wissen schon, was das schönste ist am skifahren?
(wenn man die skischuhe wieder ausziehen darf.)


nach der sauna (plöff! hätte man heute nicht dringend zum aufwärmen gebraucht) vertreiben sich die tochter und ich die zeit mit selbstgemachten kreuzworträtseln.


zum znacht heute spaghetti 5p. das ersatznachtessen, musste aber auch gegessen werden, wenn wir morgen ins restaurant wollen.
sind schon zwölf? na dann: gut nacht.

mehr 12er gibts heute wie jeden monat dort. die "plöfferei" hab ich mir dort ausgeliehen.



Dienstag, 10. Februar 2015

handschuhe


das zweite paar fair-isle-handschuhe ist fertig! wieder aus shetland-wolle aus der spinnwebstube. und auch wenn ich die farben bei meinem besuch in ritas laden eher intuitiv gewählt habe, passen sie prima zu meinem allwetterfleecepullover.


durch die doppelte lage wolle, die sich durch das verschränken der fäden auf der linken seite ergibt, sind die handschuhe auch ein bisschen schneeballschlachttauglich.


das muster nach dem ich gestrickt habe heisst "mittens to order" und stammt von diane mulholland.

Sonntag, 8. Februar 2015

gestickte moral


nachdem ich schon an mehreren orten über die ausstellung im frauenmuseum in hittisau im vorarlberg gelesen hatte, bot sich mir auf der fahrt zum skifahren die gelegenheit, selbst dort noch vorbeizuschauen. leider geht die ausstellung heute zu ende, aber ich zeige ihnen einfach noch ein paar bilder. 
gestickte sinnsprüche waren wohl früher in jedem haushalt zu finden, ich erinnere mich, dass irgendwo in den tiefen meines materialschranks auch noch einer aus dem haushalt meiner grossmutter herumliegen muss. irgendwie ahnt man es schon, hier werden rollenbilder zementiert, rollenklischees transportiert, das ist nicht gerade innovativ. gestickte moral eben.

oder doch?


den rechten hätte so wohl niemand erwartet. leider sind die sinnsprüche nicht datiert, manchmal kann man es an der schrift erahnen, aber bei dem eben nicht.


jeder haushalt mag da wohl auch seine eigene zeitrechnung gehabt haben - aber zumindest vermutet man, dass der träger oder die trägerin des lätzchens die worte noch nicht selbst lesen konnte.


gearbeitet wurde grossenteils mit grosser sorgfalt und auch technisch ausgefeilt.


daneben gibt es aber auch immer wieder beispiele, bei denen man der stickerei schon den unwillen der stickerin ansieht. fertig gekaufte stickpackungen sorgten auch nicht immer für den notwendigen erfolg ... und manches blieb auch einfach liegen.


oder der gestaltungswille und die freude und das können in sachen handarbeiten überstiegen einfach die fähigkeiten in orthopraphie.

bei den christlichen sprüchen fiel mir ein insgesamt höheres niveau sowohl in der gestaltung als auch in der ausführung auf. allerdings vermute ich, dass solche sinnsprüche auch häufig in klöstern angefertigt wurden. einer hat es mir besonders angetan, vor allem die schrift, die mich an einen gedichtband von  stefan george erinnert.



im frauenmuseum sind natürlich nicht nur einfach sinnsprüche ausgestellt - mehrere künstlerinnen antworten mit ihren werken auf sie. sie sind allesamt auf der seite des frauenmuseums aufgeführt und dargestellt. ich mag hier nur eines von daniel spoerri zeigen, der aus alten stickereien ausgeschnittene worte neu zusammengesetzt hat.



ob das bild im eingangsbereich zur ausstellung gehört hat, habe ich nicht mehr herausfinden können, die mischung zwischen quilt und stickerei fand ich aber inspirierend.



wie eigentlich die ganze ausstellung - ich musste gleich was ausprobieren in meinem kalender, natürlich nicht wirklich gestickt, nur so getan...


Freitag, 6. Februar 2015

unser gemüse heute


und noch einmal: hokkaido, zuckerhutsalat, rande, sellerie, rüebli, zwiebeln, knoblauch, kartoffeln. (montag war ja groundhog day und da kann es schon mal vorkommen, dass man den eindruck hat, dass man das alles schon einmal gesehen hat. oder zwei mal. oder drei mal. aber so ganz stimmt es auch nicht - die konstellation kam bisher tatsächlich noch nie vor.)

mit dem gemüse aus der vorletzten woche (im winter bekommen wir nur alle zwei wochen gemüse von biocò) sind wir diesmal bis auf einen halben sellerie fertig geworden. allerdings habe ich zusätzlich salat, einen blumenkohl und einiges an anderem gemüse dazugekauft. was wir immer verbrauchen sind die rüebli, kartoffeln, zwiebeln, knoblauch. der salat ist nicht sehr beliebt, weil er bitter ist, aber mit viel sauce wird er dann doch gegessen. richtig schwierig sind momentan rande und sellerie, davon hatten wir seit herbst einfach bei jeder lieferung reichlich. neu habe ich begonnen mir am donnerstag nach dem schwimmen selleriesalat zu machen. die rande kann man wie rüebli über grünen salat raffeln, aber auch da verbraucht man keine grossen mengen.

spannend fand ich heute den blick in einen ganz anderen gemüsekorb bei ihr.  und ein link zu einer gemüsekoooperative in münchen, gefunden bei ihnen.




Montag, 2. Februar 2015

ferien und arbeiten


da sowieso zwei drittel der familie noch nicht im ferienmodus sind habe ich mit der tochter abgemacht, dass ich morgens jeweils arbeiten kann und wir nachmittags zusammen etwas unternehmen. bis sie aber heute aufgestanden war, hatte ich mein filzexperiment schon fast fertig. sie versorgte dann noch die hühner (die sie nur während der ferien versorgen muss) und ging mit einer freundin schlitteln bis zum mittagessen. nach dem mittagessen luden wir die skier ins auto, setzten den mittleren sohn in seiner projektwoche ab und gingen zur staffelegg zum skifahren. um fünf waren wir wieder zuhause und die hühner im stall.
morgen werde ich wohl noch ein bisschen weiterexperimentieren....

Sonntag, 1. Februar 2015

schnee


es schneit, es taut, es schneit, es taut, so geht das jetzt seit tagen. mal ist die wiese gegenüber weiss, mal grün, aber viel bleibt nie liegen. endlich habe ich es geschafft, ein foto von unseren schneeglöckchen mit schnee zu machen. ansonsten vertreiben wir uns die zeit bis zum skifahren mit entrümpeln, aufräumen, thermalbaden und so weiter.

Freitag, 30. Januar 2015

resteverwertung


nach dem kurs am mittwoch hatte ich grosse lust auf ein bisschen karderei. also habe ich alle reste vom vergangenen filzjahr nach farben sortiert und angefangen zu kurbeln.


zwischendurch kam die tochter und suchte nach ideen für eine lustige geschenkverpackung und wurde bei den bereits fertig gefilzten teilen fündig. ausgestanzte filzrundlinge als ausgangsmaterial für ein orginelles päckchen.


vermutlich handelt es sich bei den blumen ja um ein geschöpf aus madame sprouts unterricht - wollproduzierende cosmeen vielleicht, oder so was, weil das würde dann zum thema der party passen.


am frühen nachmittag, nach ungefähr drei stunden arbeit und einem halben hörbuch sah der vorher unordentliche haufen dann so aus. da hab ich richtig lust was draus zu machen. und bei der menge frage ich mich auch nicht mehr ob filzen oder spinnen ... da werde ich wohl eher filzen.

Donnerstag, 29. Januar 2015

ergebnisse


nur zwei mädchen haben gestern am mittwochnachmittagfilzkurs teilgenommen, was sich allerdings auch als gute sache herausgestellt hat. die beiden kommen öfter und manchmal haben sie ideen, die in einem voll besetzten kurs nicht umsetzbar sind. gestern nun konnte ich mich voll und ganz den ideen der beiden widmen und so entstanden zuerst an der kardiermaschine schöne wollmischungen und dann am filztisch eine tasche mit auswechselbarem gurt und ein loop in rot-rosé-tönen.
das bild wird leider der sache nicht so gerecht... 

Mittwoch, 28. Januar 2015

ghüslet

schon lange schaue ich jeden mittwoch beim muster-mittwoch der frau müllerin zu. bei der frühlingspost hab ich mal mitgemacht, aber noch nie beim mustermittwoch. nun sind in diesem januar häuser (oder ganz allgemein bauwerke) das thema und das werkte dann doch in meinem kopf.

ausgangspunkt war dabei das schweizerdeutsche wort für kariert - "ghüslet", also gehäuselt, heisst das hier ja, was ich mit meiner textilarbeit meistens mache. aber auch das karopapier ist einfach ghüslet. das hat in mir immer schon heimlich so eine art widerspruch hervorgerufen, denn häuser sind ja wohl selten einfach so quadratisch, wo bitte bleibt da das dach?


ich wollte ein wirklich gehäuseltes muster machen, das aber auch noch dem schweizerdeutsch "ghüslet" nicht zuwiderläuft. also kariert mit häusern.


 dabei bildet nun entweder ein haus oder vier dächer je ein karo.


mit roten dächern und abstand.


oder einfach nur blau und mit überlappungen.

fazit: ich hatte grossen spass am mustermachen - was ich so seit meiner filzausbildung nicht mehr gemacht habe. danke für die anregungen, liebe michaela! 


Dienstag, 27. Januar 2015

schal in flechtengrün

die am häufigsten auf pinterest weitergepinnten bilder aus meinem blog stammen aus einem post von der herstellung eines meiner ersten geflochtenen schals. auch ich habe immer wieder nicht nur freude an dieser teilweise ziemlich meditativen arbeit, sondern auch an den schönen bildern, die bei dieser arbeit entstehen können.

 nun bin ich seit ein paar tagen dabei, neue schals für die demnächst anstehende ausstellung in erlinsbach zu filzen. heute war dann endlich mal wieder so schönes wetter, dass ich auch fotografieren konnte und euch die herstellung eines solchen schals zeigen kann.


zuvor habe ich schon einen vorfilz hergestellt, in diesem fall aus einem kammzug aus der spinnwebstube, der je zur hälfte aus blue faced leicester und bambusfasern bestand. 


 dann habe ich streifen aus wolletamin geschnitten.


 noppenfolie und gazevorhang drunter, dann kann es auch schon losgehen mit dem flechten.


 der meditativ rhytmische teil der arbeit.


 fast fertig geflochten.


 angefilzt.


 schon ziemlich verfilzt.


fertig gefilzt und zum trocknen auf die lauwarme heizung gelegt.